Konzentration steigern – Warum du kein Problem hast, sondern ein Gehirn!
Konzentration heißt nicht: still sitzen.
Konzentration heißt: im Mittelpunkt sein.
“Con-centrare” Mit dem Zentrum. Mitten drin.
Wenn Kinder und sogar Erwachsene zocken, bauen, toben - sind sie hochkonzentriert. Das wird “Flow” genannt.
Zeit? Vergessen. Welt? Ausgeblendet.
Das Problem ist nicht Konzentration.
Das Problem ist Interesse.
Die unbequeme Wahrheit
Kinder und sogar Erwachsene sind nicht unkonzentriert.
Sie sind unterfordert, überreizt oder gelangweilt.
Und ja: Eltern und Führungskräfte sind Vorbilder.
Wer Konzentration fordert und selbst permanent am Handy klebt, unterrichtet genau gar nichts.
Konzentration entsteht nicht durch Druck.
Sondern durch Sinn.
Kinder und wir müssen nicht alles brauchen, was wir lernen. Aber wir müssen verstehen, dass Lernen dir gehört - und nicht der Schule oder deinem Arbeitgeber.
Wenn lernen Sinn macht, kommt Konzentration von selbst.
Wenn nicht hilft kein Gejammer der Welt.
Schlussgedanke:
Kinder und wir, sind keine Maschinen.
Hausaufgaben oder Aufgaben sind keine Leistungstests.
Und Konzentration ist kein Talent - sondern ein Zustand den du herstellen kannst.
Mit Bewegung.
Mit Haltung.
Mit weniger Drama.
Und manchmal reicht es schon, den Kampf nicht mehr zu führen.
Genau deshalb bekommst du jetzt noch 3 handfeste Übungen:
1. Der Gehirn - Reset
So geht´s:
Beide Arme locker hängen lassen
10 - 15 Sekunden kräftig ausschütteln
danach Schultern hochziehen -> fallen lassen. (5x)
Warum wirkt´s?
Lockert Spannung, bringt Sauerstoff ins Gehirn und schaltet von Stress auf Fokus.
2. Der Hampelmann - Blitz
So geht´s:
10 - 15 Hampelmänner
danach tief einatmen, langsam ausatmen.
Warum wirkt´s?
Herzfrequenz hoch -> Konzentration rauf.
3. Überkreuz Power
So geht´s:
Rechter Ellenbogen zum Linken Knie
Linker Ellenbogen zum Rechten Knie
20 - 30 Wiederholungen
Warum wirkt´s?
Verbindet beide Gehirnhälften - perfekt vor Mathe oder Lesen.
